Für viele Männer steht immer noch eins fest. Die typischen Farben für Männer sind schwarz, blau, grau, braun und weiß. An diesen Farben wird festgehalten bis zum bitteren Ende. Farben werden in den meisten Fällen vermieden. Wer besonders mutig ist, der zieht zu den üblichen dunklen Farben eine Krawatte in Pastelltönen an. Das war dann aber auch schon der Farbtupfer schlechthin.
Warum sind viele Männer immer noch farblos, grau und langweilig? Im Laufe der Zeit wurde doch auch die Männermode immer farbenfroher und offener. Dass nun nicht jeder Mann für Rosa, hellblau oder gelb Töne zu begeistern ist, leuchtet ein. Doch immerhin gibt es auch noch andere Farben, die wirklich gut tragbar sind. Ein dunkler Ton kann hervorragend mit einem kräftigen Farbton kombiniert werden ohne, dass der Mann sich verkleidet vorkommen muss.
Manchmal müssen Männer alte Muster durchbrechen, das gilt besonders für Männer fortgeschrittenen Alters die ihre Garderobe ihrer Gewohnheit angepasst haben. Vielleicht muss einfach mal wieder der Kleiderschrank ausgemistet und neue Kleidung gekauft werden. In neuer Kleidung fühlt Mann sich doch auch wohl und manchmal wird es eben Zeit für etwas Neues.
Wer nicht gerne einkaufen geht, der kann dies auch ganz bequem von zu Hause aus erledigen. Das Internet bietet tolle Mode auch noch nach Ladenöffnungszeit. Gedränge und Stress bleiben erspart, und Männer können sich einfach über die neuste Herrenmode informieren. Vielleicht gibt es hier doch das eine oder andere schöne Stück, das gerne ausprobiert werden möchte.
Neue Hosen, Hemden, Pullover, Schuhe, Socken und Jacken können so problemlos eingekauft werden. Die neuen Sachen können problemlos untereinander verglichen werden, und wer sich seiner Größe nicht ganz sicher ist, bestellt im Zweifel das ausgesuchte Stück einfach in beiden Größen. Die neue Herrenmode kann dann zu Hause anprobiert werden und bei der Entscheidung können sich die Herren auch noch 14 Tage Zeit lassen. Wer nichts wagt, der nichts gewinnt, das gilt auch für den Bereich Mode.
4 Kommentare on "Langweilig und farblos? Mut zur Kombi"
leider ist die herrenmode sehr langweilig. es wird nicht viel geboten. die herrenmodeabteilungen sind nur klein und die damenmodeabteilungen sehr gross. das ist sehr ungerecht! herren möchten sich auch modisch kleiden und nicht immer bootcut jeans, anzüge, krawatten usw tragen. viele männer möchten auch röhrenjeans , lockere t-shirts , pullover in tollen farben , modische schuhe usw. nicht immer nur die einheits chucks tragen. warum ändert die modeindustrie nichts daran? die damenmode wird immer sehr stark bevorzugt und das wird von den medien total gefördert.
es ist an der zeit, das sich etwas ändert.
da muss man selber aktiv werden. deswegen an alle männer, die nicht immer dasselbe tragen wollen und sich auch topmodisch kleiden möchten:
Holt euch eure röhrenjeans usw. in der damenabteilung!
denn wenn die herrenindustrie merkt, das weniger geld verdient wird muss sie was ändern!
wichtig ist folgender satz:
ich möchte mich kleiden, wie ich das möchte, frauen tuen das schliesslich
auch.
also wagt etwas und lasst euch nicht von den pöblern auf der strasse und kritisierern und meckerern fertig machen. wenn einer komische kommentare gibt: einfach denken hier rein, da raus
thorsten neumann
Ich kann meinem Vorredner nur zustimmen. Die Herrenmode bietet wirklich nicht Aussergewöhnliches, dass man als Mann sich modisch auf seinen Typ abgestimmt kleiden kann.
Ich sehe immer nur Einheitskleidung wie Jeans/T’Shirt/Turnschuhe. Oder die übertrieben sportliche Montur von der Wolfshaut. Oder Anzug (gähn). Und das wars schon.
Der einzige Weg zur Zeit, modisch flexibler zu sein, ist ein Blick in die Damenabteilungen. Da bietet sich so vieles an, was als unisex durchgeht und auch von Männern getragen werden kann, wie Caprihosen, Römersandalen, sportliche Ballerinas.
Es kommt auf das Gesamtbild an, dass die Kombi auch zum Typ passt. Als Mann ist man ja immer noch eindeutig erkennbar, wir sprechen hier nicht davon, dass man als Mann auch gleich Kleider, Stöckeschuhe und Nylons tragen sollte.
Aber leider denkt unsere Gesellschaft nur in Schubladen, was es Männern sehr schwer macht, in der Mode neue Wege zu gehen.
Dabei ist es nur am Anfang schwierig. Haben die Leute erst mal die Sehgewohnheit, ist es auch nichts Aussergewöhnliches mehr.
Wenn ich in schlabbriger Streetwearkleidung käme, würde man mich komisch anschauen, weil man das von mir gar nicht meh gewohnt ist.
Die Sehgewohnheiten der Leute spielen eine entscheidende Rolle dabei. Heute kräht ja auch kein Hahn danach, dass Frauen überwiegend Hosen tragen. Dabei mussten die Frauen vor 60 Jahren erst mal darum kämpfen.
Heute sind die Männer an der Reihe.
Und ich habe schon vor einigen Jahren damit angefangen.
Den öden Kram in der Herrenabteilung lasse ich einfach links liegen. Der Handel soll ruhig merken, dass sie mit ihrer Modepolitik keine Umsätze machen.
Einzig H&M scheint zur Zeit frischen Wind reinbringen, da finde ich auch öfters was.
Ich bin aus dem Alter raus, mich nach gesellschaftlichen Moderichtliniern halten zu müssen. Ich trage das, was mir gefällt, basta. Wems nicht gefällt, soll halt wegschauen. In erster Linie soll man sich selbst in seiner Kleidung und Haut wohlfühlen, da hat niemand reinzureden.
Deutschland scheint in Sachen Mode besonders rückständig und spiessig zu sein, in Luxemburg ist man da viel liberaler. Ich komme viel auf Reisen rum, und in anderen Ländern wie Grossbritannien und Frankreich ist man modisch viel aufgeschlossener.
Alex Zeimet
Aber außer für USA und Deutschland scheint es in dieser Hinsicht nicht sonderlich viele Bemühungen zu geben dieses zu tun.
Naja, ich nehm mir halt immer zu viel in zu wenig Zeit vor und schaffs sogar im Urlaub gestresst zu sein, hehe.